Ursprünglich stammt der Schwibbogen aus dem Erzgebirge und hat traditionell eine halbrunde Form.
Zunächst wurden Schwibbögen aus Metall hergestellt eher sie später kunstvoll aus Holz geschnitzt und mit vielen verschiedenen Motiven verziert wurden.
Schwibbögen gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, beispielsweise als Lichtbogen oder als Doppelschwibbogen. Bei Doppelschwibbögen befindet sich die Beleuchtung häufig zwischen den beiden Bogenelementen und sorgt so für eine indirekte Beleuchtung.
Während Schwibbögen früher aus reiner Handarbeit bestanden, werden sie heute bereits vielfach maschinell und mit Lasertechnik hergestellt. Heutzutage gibt es Bögen aus Holz, Sperrholz oder auch aus Alumnium gegossen.
Da lediglich die Bogenfom vorgegebene Grundlage ist, sind der Phantasie bei der Gestaltung des Inneren kaum Grenzen gesetzt. Dieses dürfte einer der Gründe sein, warum der Schwibbogen sich nach wie vor größter Beliebtheit erfreut. Heute zeigt der Schwibbogen meist ein weihnachtliches Motiv, während klassische, ältere Motive sich meist mit traditionellen Berufen aus dem Erzgebirge befassen.
Zur Advents- und Weihnachtszeit finden beleuchtete Schwibbögen weit über das Erzgebirge hinaus zur Dekoration in den Fenstern vieler Häuser Verwendung. Durch den Schwibbogen erstrahlen Häuser zur Weihnachtszeit in einem gemütlichen Glanz.
Die Schwibbögen heutiger Zeit werden meist mit elektrischen Kerzen betrieben. Wer auf Tradition Wert legt, findet im Erzgebirge zahlreiche Hersteller, die sich dieser Handwerkskunst verschrieben haben.